Die gesetzliche Unfallversicherung
Kein Schutz für 3 von 4 Unfall-Opfer
Jeder 10. Österreicher hat einen Unfall im Jahr.
Viele enden mit einer bleibenden Beeinträchtigung. 3 von 4 Unfallopfer mit Dauer-Invalidität erhalten jedoch keine finanzielle Unterstützung aus der gesetzlichen Unfallversicherung.
Kein Schutz bei Freizeit-Unfällen
Was viele nicht wissen: Versichert sind nur Arbeitsunfälle. Freizeitunfälle, also 2/3 aller Unfälle, sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht versichert. Finanzielle Folgen eines Freizeitunfalls deckt nur die private Unfallversicherung.
Kein Schutz für Hausfrauen, Kinder, Pensionisten
Versichert sind alle erwerbstätigen Personen (Selbstständig, Angestellte, Bauern...), Arbeitslose, Schüler und Studenten. Nicht versichert sind Kinder vor Schulantritt, Hausfrauen, Pensionisten.
Mann 43 Jahre, monatlicher Brutto-Bezug 1.900,-,
nach einem Unfall zu 40% erwerbsunfähig
| Arbeitsunfall | Freizeitunfall | |
| Leistung aus der gesetzlichen Unfallversicherung | EUR 507,- | Keine Leistung |
| 77% aller Unfälle passieren in der Freizeit |
Vergleich private Vorsorge
| gesetzlich | privat | |
| Schutz bei Arbeitsunfällen | ja | ja |
| Schutz bei Freizeitunfällen | nein | ja |
| Schutz für Erwerbstätige | ja | ja |
| Schutz für Vorschul-Kinder, Hausfrauen, Pensionisten | nein | ja |
| Schutz für Schulkinder und Studenten | nicht ausreichend | ja |
| Leistungsanspruch | ab 20% Erwerbsunfähigkeit | ab 1% Erwerbsunfähigkeit |
| Höhe | abhängig vom Grad der Erwerbsunfähigkeit | abhängig von der Versicherungssumme |
| Nachuntersuchungen mit Anpassung des Invaliditätsgrades | ja | nein |
Sorgen Sie rechtzeitig vor
- um den Lebensstandard zu erhalten, falls Sie Ihren Beruf nicht mehr oder nur teilweise ausüben können.
- um Folgekosten zu bezahlen, wenn ein Behinderung plötzlich den Umbau Ihrer Wohnung oder das Adaptieren Ihres Autos notwendig macht.
- um Ihr Familieneinkommen zu sichern, damit die Ausbildung der Kinder oder die Rückzahlung bestehender Wohnkredite nicht gefährdet ist.