Investmentfehler |
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Hintergründe für Investmentfehler
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Bestehende Kundendepots wachsen oft über einen längeren Zeitraum hinweg, ohne Kontrolle von Risiko und Performance. Viele Kundendepots weisen darüber hinaus bereits bei der Erstzusammenstellung fundamentale Investitionsfehler auf. Diese führen dazu, dass die Struktur vieler Wertpapierdepots äußerst ungünstig ist. Dies gilt nicht nur für Depots, die von Privatanlegern allein zusammengestellt wurden, sondern auch für solche, die aufgrund von Empfehlungen eines Anlageberaters entstanden sind. |
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Lernen von den Profis
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Es stellt sich die Frage, inwiefern institutionelle Kapitalmarktteilnehmer in ihrem Anlageverhalten Privatanlegern überlegen sind und inwieweit Privatanleger daher vom Anlageverhalten professioneller Kapitalmarktteilnehmer etwas lernen können. Wissenschaftliche Untersuchungen institutioneller Investoren ergaben, dass diese gegenüber Privatanlegern tatsächlich bestimmte Spezialisierungsvorteile haben, die sich in der Regel in einer besseren Nettorendite niederschlagen. |
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Von der Wertpapierberatung zur Depotberatung
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Ein wesentlicher Grund für die durchschnittlich besseren Renditen von institutionellen Investoren liegt wohl darin, dass diese im Unterschied zu den meisten Privatanlegern ausgewählte Wertpapiere in systematischer Art und Weise zu einem Portfolio zusammenstellen. Das heißt, sie widmen der Struktur eines Wertpapierportfolios besondere Aufmerksamkeit und versuchen so, vermeidbare Risikoballungen zu vermeiden. In der Praxis erfolgt dies durch umfangreiche finanzmathematische Berechnungen basierend auf geeigneten Portfoliotheorien. Von herausragender Bedeutung ist das Capital Asset Pricing Model (CAPM), das zwischen 1950 und 1970 von mehreren Wissenschaftlern entwickelt worden ist. Einen besonders wichtigen Meilenstein setzte hierbei der amerikanische Wissenschaftler Harry M. Markowitz, der für seine finanztheoretischen Arbeiten 1990 mit dem Wirtschaftsnobelpreis ausgezeichnet wurde. |
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